Stolpersteine

Wie genau der Künstler Gunter Demnig auf den Namen gekommen ist, weiß
er heute nicht mehr.Mitlerweile zitiert Gunter Demnig gern einen Schüler, der bei
einer Verlegung nach der Frage eines Journalisten, ob man nicht
über die Steine falle, antwortete: „Man fällt nicht über die
STOLPERSTEINE, du stolperst mit dem Kopf und dem Herzen.“

Christiane Geier ist durch eine Lektüre auf den Gedanken gekommen, auch in Weikersheim ein Mahnmal für die verfolgten und deportierten jüdischen Bürger in Form von Stolpersteinen zu errichten. Über eine Gruppe von engagierten Menschen, die sich mit der jüdischen Geschichte in Weikersheim beschäftigen wurde eine „Aktionsgruppe Stolpersteine“ gegründet, die sich dafür stark machen, dass wie in vielen anderen deutschen Städten auch in Weikersheim Stolpersteine zum Gedenken an die Opfer der NS-Zeit verlegt werden. Am 10. März 2022 fand die gemeinsame Aktion mit Gunter Demnig und der Aktionsgruppe in den Straßen von Weikersheim und einem Festakt in der Tauberphilharmonie Weikersheim unter großer Beteiligung der Bevölkerung statt.

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